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Selbsthilfegruppe hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) |
| gegründet 1993 in Neustadt / Aisch, Germany |
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im Bezug auf die hereditären Fructoseintoleranz |
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| Flug: | Von einem deutschen Flughafen nach
Istanbul, durchschnittliche Flugzeit: 2:30 Std. (+1h Zeitverschiebung) |
| Gruppen-Rundreise: (10 Tage) 1 Woche Individualurlaub: |
2 Tage Istanbul, Ausgrabungsstätten
und 7 erste christl. Gemeinden: Troja, Pergamon, Ephesos, Izmir, Philadelphia, Sardes, Thyatira. Weitere Orte: Kusadasi (Touristenort), Pamukkale (Kalkterrassen) Mehr zu dieser Rundreise und einer ähnlichen am Ende dieser Seite und unter: http://www.fructoseintoleranz.de/turk0405.pdf
Gästehaus in Yalova, von dort aus Ausflüge nach Termal, Iznik und Bursa |
Unterkunft:
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In verschiedenen Hotels (3-4
Sterne). Die Doppelzimmer waren mit 2 Einzelbetten, Badezimmer mit Dusche und ab und zu Balkon ausgestattet. Die Unterkünfte waren sauber, manchmal einfach, aber für wenige Nächte ok. In der Nebensaison ist es möglich die Unterkunft kurzfristig zu buchen. (20-40.-EURO/Tag für 2 Personen) |
| Frühstücksbüffet: Abendessen: |
Weissbrot,
Butter, Schafs- / Kuhmilchkäse, Eier, Wurst, Oliven, Gurken, Milch, Kaffee, Tee, Vorsicht bei Apfeltee !! Meist Büffett mit versch. grünen Salaten (ohne Dressing) Joghurt Zitrone, Öl, Salz und Pfeffer sind meist separat vorhanden. Fleisch oder Fisch, Reis, Kartoffeln oder Makkaroni, als Beilage. Außerdem steht immer Weissbrot (ohne Zucker) zur Verfügung. |
Verkehrsverbindungen:
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Zwischen den einzelnen
Orten verkehren Busse (dolmus). Mit diesen, meist Kleinbusse, kommt man günstig (ca. 1.-EURO/10km) und gut voran. Es gibt nicht immer festen Haltestellen, die Busse huppen in den Ortschaften. Beim Winken mit der Hand wird man mitgenommen, beim Fahrer kann meist bezahlt werden. Möchten Sie bei der nächsten Gelegenheit aussteigen, so heisst dies auf türkisch: Müsait bir yerde Als Fussgänger und Fahrradfahrer muss man sich in der Stadt und auf dem Land vor dem motorisiertem Verkehr in acht nehmen ! |
| Währung: | YTL (neue türkische Lira) |
| Sprache: | Ich hatte zwar einen
Reiseführer mit türkischem Sprachführer dabei, benutzte es aber nur beim Essen bestellen. Auf englisch, deutsch bzw. Zeichensprache konnte ich mich ausreichend gut verständigen. Der Vorteil bei der türkischen Sprache ist, das man die meisten Worte (bis auf ein paar Ausnahmen) so auspricht, wie sie geschrieben werden. |
| Grundversorgung: | Selbst im kleinsten
Supermarkt bekam ich alles für den täglichen Verbrauch, z.B. Mineralwasser meist ohne oder mit Kohlensäure (türkisch: su, soda), Milch (süt), Kaffee (kahve), Ayran (türk. Getränk aus Joghurt, Wasser und etwas Salz) Weissbrot teilweise mit Sesam (ekmek), Joghurt (yoghurt), Käse aus Schafs- oder Kuhmilch (peynir), Butter(tereyagi), Wurst (salam bzw. sucuk), Reis (pilav), Weizengrütze (bulgur), Nudeln(makarna). |
Essen selbst kochen:
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Wenn es schnell gehen soll:
Im Supermarkt oder noch besser auf dem Markt (frisch! und sehr leibevoll präsentiert) gab es Reis, Nudeln, Salat, Gurken, Fische, Spinat (Ispanak) u.v.m. Nudeln können mit einer Pestosoße mit Basilikum (darauf achten, dass in der Soße kein Zucker (seker) enthalten ist) oder mit Käsesosse zubereitet werden. Fleisch war ebenfalls gut in der Metzgerei zu bekommen. |
| Essen gehen: Zwischendurch: |
In den Restaurants fand sich
immer etwas Gutes für uns Betroffene: Türkische Gerichte aller Art, z.B. Hirtensalat (coban salatasi) dabei auf Tomaten (domates) achten, grüner Salat (salata), Schafskäse (beyaz peynir), Cacik (Joghurt, Gurke, Knoblauch), Yaprak dolmasi (mit Reis gefüllte Weinblätter), Lammkotelett (pirzola), Fleischspiess (sis kebabi), Hackfleischbällchen (köfte), Fisch (balik) u.a. Als Beilagen gab es Reis (pilav), Weizengrütze (bulgur), Nudeln(makarna), Weissbrot und die o.g. Salate (salata). Den Salat kann man sich in der Regel selber mit Olivenöl (yag), Joghurt (yoghurt),Salz (tuz) und Pfeffer (karabiber), und evtl. Zitrone (limon) verfeinern. Türk. Pizza (Lahmacun), dabei auf Tomaten (domates) achten, Döner, Kebap, Börek (Blätterteig, Hackfleisch oder Spinat oder Ruccula), Gözleme (türkischer Pfannkuchen gefüllt mit Hackfleisch, Spinat, Käse), Simit (sesamkringel=türk. Breze) |
Land und Leute:
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Die Türkei ist ca. 779.452
qkm gross und hat knapp 70 Mio Einwohnern Das Land erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein. Der europäische Teil bildet das östliche Thrakien und umfasst etwa 3 % der Landesfläche (23.623 km²). Mehr zur Bevölkerung, Kultur, Wirtschaft, Tourismus usw. unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Türkei |
Hintergrund der
Reise:
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In
den ersten 10 Tagen der Rundreise habe ich mit 15 Personen aus meiner Gemeinde bekannte Sehenswürdigkeiten und Istanbul, eine 14 Mio Metropole mit chaotischen Verkehrsverhältnissen, besucht. Die 7 Gemeinden aus der Offenbarung des Johannes (letztes Buch der Bibel) standen ebenfalls auf dem Programm. Wir bekamen durch unseren Pfarrer an diesen Orten einen besseren Bezug zu den entsprechenden Bibelstellen vermittelt. Auch ein Gottesdienstbesuch der internationalen Gemeinde mit über 100 Mitgliedern aus 22 Nationalitäten in Izmir (=Smyrna) hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck In dieser Zeit konnte ich die Natur (teilweise auch noch herrlich grün im Oktober) und die Leute in der Türkei etwas kennenlernen. Ich bekam einen ersten Eindruck von der türk. Kultur mit der teilweise armen Bevölkerung, wo die Kinder nichts zum Spielen und Anziehen haben und nebenan prächtige neue Moscheen (durch Spenden der Bevölkerung finanziert) gebaut werden. In der 2.ten "Erholungwoche" war ich in einer christlichen Wohngemeinschaft untergebracht, die Michael mit unterstützen. Michael, der auch unsere Reise begleitete, wurde vor 5 Jahren von unserer Gemeinde nach Yalova entsand. Er half zuerst nach einem sehr schwerem Erdbeben bei dem Wiederaufbau der 80.000 Einwohnerstadt und versucht seitdem dort eine Gemeinde aufzubauen. Hier als Christ zu leben (99% Moslems) heisst sich entschieden dafür einzusetzen. Sich als Türke oder Kurde zum Glauben zu bekennen, bedeutet einen gewaltigen gesellschaftlichen Druck (Ramadan, 5 Gebetszeiten, usw.) ausgesetzt zu sein und teilweise Bedrohungen und Ausschluß durch die Familie in Kauf zu nehmen. Ich habe nun allergrößten Respekt vor den Christen in der Türkei. Insgesamt war dies also eine recht erlebnisreiche und schöne Reise !! Mehr zu einer ähnlichen Rundreise, die demnächst von Nürnberg aus angeboten wird unter: http://www.fructoseintoleranz.de/turk0405.pdf |
| Günstiger
Reiseführer: Literatur: |
Türkei -
Westküste, ADAC Reiseführer http://www.adac.de/reiseführer/ und Istanbul, Tröger, Bussmann Michael Müller Verlag, Erlangen http://www.michael-mueller-verlag.de/ |
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| Es ist also gut möglich, mit einer hereditären Fructoseintoleranz (HFI) in die westliche Türkei zu reisen. |
| Verfasser:
Martin Sacherl
Copyright: Selbsthilfegruppe hereditäre Fructoseintoleranz
Alle Rechte vorbehalten. Stand: 11/2005 |
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